Erfolgreicher DialogRAUM I

Im DialogRAUM I vom 17. August 2017 diskutierten rund 60 Teilnehmende über die Analyse und die drei Thesen, welche für die Weiterbearbeitung definiert wurden. Rückmeldungen sind noch bis am 4. September 2017 möglich.

Auf der Basis der Analysearbeiten zu den Fachbereichen Siedlung, Landschaft, Verkehr/Mobilität und Energie zeichnen sich für die Gemeinde explizite Stärken ab, aus welchen folgende drei Thesen abgeleitet wurden:
 
Starke Charakterräume – Lebensqualität durch Landschaft

Steffisburg ist ein Dorf inmitten einer einmaligen Kulisse mit wertvollen Landschaftsräumen von grösster Bedeutung. Die Landschaft von Steffisburg hat eine riesige Vielfalt. Dadurch bietet Steffisburg seinen Einwohnerinnen und Einwohnern eine sehr grosse Lebensqualität.
Starke Siedlungsstrukturen – Lebensqualität durch Quartiere

Steffisburg ist ein Dorf mit vielfältigen Quartieren, in welchen alle ein passendes Zuhause finden. Die Siedlungsstruktur ist facettenreich und deckt die Bedürfnisse des ländlichen Raumes (nördlich der Zulg) sowie des städtischen Raumes (südlich der Zulg und im Speziellen westlich der Bernstrasse) ab.
Starke Verbindungen – Lebensqualität durch Vernetzung

Steffisburg ist als Dorf eingebettet am Fusse des Zulgtals, verbindet Stadt und Land und verfügt über eine ausgezeichnete Lage mit Anbindungen ins Emmental, ins Oberland, ins Aaretal und somit nach Thun, Bern und Interlaken.

In zwölf Kleingruppen konnten die umfassenden Unterlagen und die Thesen unter der Leitung von Moderatorinnen und Moderatoren diskutiert werden. Grundsätzlich erhielten die erarbeiteten drei Thesen von den Workshopteilnehmenden gute Noten. Bemängelt wurde die teilweise fehlenden Aspekte zur Ökologie. Ebenfalls infrage gestellt wurde das festgehaltene Vernetzungspotential. Eine Vernetzung um jeden Preis sei nicht vordringlich, wichtiger sei es, die Qualität in den Quartieren selber zu stärken. Weiter wurde angemerkt, dass das Arbeiten in Steffisburg im Rahmen der Ortsplanungsrevision einen eigenen Schwerpunkt erhalten müsse, denn Arbeitsplätze seien zentral für eine Gemeinde wie Steffisburg.

Die Rückmeldungen aus den Gruppenarbeiten werden nun durch die Projektverantwortlichen verarbeitet, geprüft und so angemessen in den Prozess aufgenommen.

Barbara Dällenbach begleitete den ersten Dialograum als externe und neutrale Berichterstatterin. Mit kritischem Blick verfolgt sie das Verfahren und stellte dabei fest, dass sich die Gemeinde ihrer verantwortungsvollen Rolle sehr wohl bewusst ist und mit qualifizierten Planungsteams offen, transparent und engagiert die Bevölkerung ins Verfahren einbezieht. So ihre Ermunterung an die Anwesenden: „Führt die Diskussionen vom heutigen Abend weiter, motiviert andere zum Mitmachen und kommt zum nächsten Dialograum im November. Jede räumliche Veränderung hat Auswirkungen auf den Sozialraum und das Zusammenleben; nutzen wir das Privileg der informellen Partizipation und reden und gestalten mit!“

Die Gemeinde nimmt weitere Rückmeldungen zu den Analysen und Thesen bis am 4. September unter zukunftsraum@steffisburg.ch gerne entgegen - selbstverständlich auch von Personen, welche nicht am DialogRAUM I dabei gewesen sind. Als Hilfe dazu können die Plakate zu den Thesen (inkl. Vorlage für eine neue These) hier bezogen werden.

Das Thuner Tagblatt und die Jungfrauzeitung haben über den DialogRAUM I berichtet. Ebenfalls anwesend war eine Vertretung von Radio BeO, welche in Interviews die Stimmung der Anwesenden aufgenommen hat.
 

 


 
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